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ASLAN Ernährungs-Tipps
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Ernährungstipp April 2012Samtobst aus der Flasche |
Ernährungstipp April 2012
Samtobst aus der Flasche
Fünfmal am Tag soll man eine Portion Obst und Gemüse zu sich nehmen, empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, kurz DGE. Aber mal ganz ehrlich – wer schafft das schon? Irgendwann hat man das Grünfutter doch satt, oder nicht? Und selbst wenn man Obst und Gemüse gerne isst, erfordert es doch einen nicht ganz unerheblichen logistischen Aufwand, ständig frische Waren einzukaufen und so zu lagern, dass sie nicht verderben. Und diese ganze Schnippelei: Dauernd muss gewaschen, geschält, entkernt und geputzt werden. Da erscheint es als nahezu geniale Lösung, sich täglich einen so genannten Smoothie zu gönnen.
Smooth ist ein englisches Wort und bedeutet so etwas wie glatt, samtig oder weich. Es beschreibt das Gefühl im Mund, das man beim Genuss eines guten Smoothies wahrnimmt. Ein Smoothie besteht aus püriertem Obst oder Gemüse. Anders als beim Saft sind auch Schale, Mark und Fruchtfleisch mitverarbeitet, was die Konsistenz dickflüssiger und sämiger macht. Manchmal werden auch Getreideflocken, Milch, Joghurt oder Quark hinzugefügt.
Mit anderen Worten: Mit einem Smoothie genießt man die komplette Frucht, was vor den gestrengen Augen der Experten der DGE eigentlich Bestand haben müsste. Die Realität sieht leider anders aus – zumindest, was gekaufte Smoothies anbetrifft.
Diese haben in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung erlebt. Die Anbieter der Smoothies werben häufig mit den gesundheitlichen Vorteilen ihrer Produkte. Gerade Obstmuffel mit ständig schlechtem Gewissen oder Mütter, deren Kinder beim Anblick eines Apfels den Mund fest zusammenkneifen, werden durch Versprechen angesprochen, die da lauten: Ihre tägliche Portion Obst in einer Flasche – ideal zum Mitnehmen und ganz ohne Schnippelei.
Leider können wir die Freude über diese praktische Lösung nicht teilen. Gekaufte Smoothies haben deutliche Nachteile. Sie enthalten häufig Saftkonzentrat oder Direktsaft, der aus Gründen der Haltbarkeit pasteurisiert wurde. Von den Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen ist da meist nicht mehr viel übrig. Auch Ballaststoffe sind Mangelware in den kleinen und übrigens ziemlich teuren Fläschchen. Selten wird Gemüse mitverarbeitet, das aber laut DGE den Löwenanteil der täglichen Pflanzenkost ausmachen soll. Dafür enthalten Smoothies oft Zusatzstoffe wie Aromen oder Verdickungsmittel. Denn dies schöne, sämige Gefühl, das man durch das minutenlange Schlagen im Mixer bei selbstgemachten Smoothies erreicht, das fehlt den gekauften Produkten.
Apropos selbstgemachte Smoothies. Diese sind schon eher eine Alternative zum knackigen Frischobst und -gemüse. Denn hier haben Sie es selbst in der Hand: Pürieren Sie die kostbare Apfelschale mit, statt sie vorher abzuschneiden. Werfen Sie auch ein bisschen Gemüse in den Mixer. Lassen Sie zusätzlichen Zucker weg. Und lassen Sie den Mixer laufen, bis das Getränk schaumig wird: Denn nur dann haben Sie wirklich einen echten, gesunden Smoothie, der auch richtig gut schmeckt.
Jedenfalls nach unserem Verständnis. Denn die Bezeichnung Smoothie ist lebensmittelrechtlich nicht geschützt. Alles, was auf dem Lebensmittelmarkt erlaubt ist, darf auch in einem Smoothie sein.
Ein selbstgemachter Smoothie kann eine Portion Obst oder Gemüse ersetzen. Doch auch hier bleibt das Problem der fehlenden Ballaststoffe und des hohen Kaloriengehalts bei geringer Sättigung. Man kann es drehen und wenden, wie man will: Wer sich gesund ernähren möchte, kommt um Obst und Gemüse nicht herum. Bleibt uns nur noch zu sagen, dass das Haus ASLAN für alle diejenigen, die es mit den fünf Portionen nicht schaffen (also für die meisten von uns) ein hilfreiches Nahrungsergänzungsmittel anbietet. ASLAN Five-A-Day versorgt Sie zusätzlich mit sekundären Pflanzenstoffen und bietet somit ein sinnvolles Extra zu den täglichen Mahlzeiten.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen des Tipps!
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